Periimplantitis-Therapie: Forscher testen Plasmaverfahren

GREIFSWALD – Greifswalder Wissenschaftler wollen neues plasmamedizinisch unterstütztes Verfahren zur Reinigung von erkrankten Implantaten entwickeln.
Da immer mehr Menschen durch gute Mundhygiene und moderne Zahnmedizin auch im Alter mehr Zähne besitzen, ist ein künstliches Gebiss seltener notwendig als Zahnersatz. Zahnimplantate sind bei gesunden Nachbarzähnen oder zur Festigung eines künstlichen Gebisses immer häufiger eine beliebte Alternative. Aber auch Implantate müssen wie Zähne sorgfältig gepflegt, regelmäßig kontrolliert und professionell gereinigt werden, sonst kann es auch in diesem Bereich zu gesundheitlichen Problemen kommen. Ein relevantes Problem ist die Periimplantitis, eine Erkrankung, die wie die Parodontitis bei Zähnen häufig bei Implantatträgern auftritt. Diese Erkrankung geht einher mit der Entzündung des Zahnfleisches und dem Rückgang von Knochen im Umfeld eines oder mehrerer Implantate und führt unbehandelt unweigerlich zum Verlust des Implantates. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert nun Greifswalder Wissenschaftler, zusammen mit zwei Medizintechnikunternehmen neue Verfahrensweisen zur Reinigung von erkrankten Implantaten zu untersuchen.

Für das BMBF-Verbundprojekt PeriPLas stehen die kommenden drei Jahre insgesamt 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel des Projektes ist es, die Grundlagen für ein sicheres und effektives Verfahren zur Therapie von Periimplantitis für den klinischen Alltag zu entwickeln. Am Verbundprojekt beteiligt sind die DENTSPLY Implants Manufacturing GmbH Mannheim und die Sirona Dental Systems GmbH Bensheim sowie das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP Greifswald e.V.) und das Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätsmedizin Greifswald.

 

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Quelle: dental-tribune.com

 

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