Forscher entwickeln künstliche Pulpa

Erfolg für die regenerative Zahnmedizin: Einem Forscherteam aus Portland und Birmingham ist es in-vitro gelungen, odontoblastenähnliche Zellen zu generieren. Damit könnte, so die Hoffnung der Wissenschaftler, der Zahn nach einer Wurzelkanalbehandlung revitalisiert werden.

Die Methode besteht aus vier Schritten: Zunächst wird der Wurzelkanal mithilfe von Feilen aufbereitet. Anschließend wird eine Kohlenstofffaser im Wurzelkanal positioniert. Im nächsten Schritt wird zellbeladenes Hydrogel in den Kanal eingebracht und photopolymerisiert. Das Gel verfestigt sich in wenigen Minuten. Danach wird die Kohlenstofffaser wieder entfernt, wodurch ein hohler Mikrokanal entsteht, der die gesamte Länge des Kanals durchquert. Darin sät man anschließend Endothelzellen aus, um neue Kapillaren in der Zahnpulpa zu produzieren. Im Labor dauerte es circa sieben Tage, bis sowohl die Dentinproduktion als auch die Ausbildung der Blutgefäße sichtbar waren.

 

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Quelle_ zm-online.de

 

 

 

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