Wegweiser durch den Dschungel der Abrechnung

Die Schere zwischen BEMA und GOZ geht immer weiter auseinander - BDIZ EDI-Tabelle 2017 vergleicht auf einen Blick GOZ mit BEMA und GOÄ.

Pünktlich zur IDS 2017 wird die aktuelle BDIZ EDI-Tabelle vorliegen, die auf einen Blick die Vergütung aller zahnärztlichen Leistungen vergleichbar macht. Die Tabelle zeigt anschaulich, dass Zahnärzte bei vielen Leistungen inzwischen den 3,5-fachen Steigerungssatz der GOZ 2012 verlangen müssen, um für vergleichbare Leistungen eine Vergütung zu erhalten, wie sie gesetzliche Krankenkassen im BEMA bezahlen.

 

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Quelle: dentalmagazin.de

Zahnverlust im Alter erhöht Risiko für Demenz

Ab und an mal das Zähneputzen ausfallen zu lassen kann deutlich schlimmere gesundheitliche Folgen haben als nur Karies. Eine japanische Studie hat jetzt herausgefunden, dass erhöhter Zahnverlust das Risiko für eine Demenzerkrankung im Alter drastisch ansteigen lässt.

Forscher der Universität Kyūshū in Japan haben über einen Zeitraum von fünf Jahren (zwischen 2007 und 2012) mehr als 1.500 Personen im Alter von 60 Jahren und älter untersucht. In dieser Zeit stieg das Risiko, an Demenz zu erkranken, bei Teilnehmern, die nur noch neun oder weniger eigene Zähne aufwiesen, um 81 Prozent an. Patienten mit 10 bis 19 eigenen Zähnen hatten immer noch ein Risiko von 62 Prozent. Den Grund für die erhöhte Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken sahen die Forscher in der Tatsache, dass Kauen den Blut- und Sauerstofffluss im Kopf anregt und so das Gehirn gesund hält. Zahnverlust erschwert das Kauen und kann zusätzlich zu einer ungesunden Ernährungsweise führen. Diese Hypothese bestätigt auch das Ergebnis, dass Teilnehmer, die keine eigenen Zähne mehr hatten, ein Demenzrisiko von „nur“ 63 Prozent aufwiesen. Da diese in den meisten Fällen ein vollständiges Gebiss von Dritten besaßen, war die Kaufunktion kaum eingeschränkt. Die eigene Mundgesundheit stets im Blick zu behalten kann also deutlich dazu beitragen, auch im Alter gesund zu bleiben. Die Studie wurde im Journal of the American Geriatrics Society veröffentlicht.

 

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Quelle: zwp-online.info

Natural tooth repair method, using Alzheimer's drug, could revolutionize dental treatments

A new method of stimulating the renewal of living stem cells in tooth pulp using an Alzheimer's drug has been discovered by a team of researchers at King's College London.

Following trauma or an infection, the inner, soft pulp of a tooth can become exposed and infected. In order to protect the tooth from infection, a thin band of dentine is naturally produced and this seals the tooth pulp, but it is insufficient to effectively repair large cavities.

 

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Source: sciencedaily.com

Gene für Entstehung von Parodontitis identifiziert

NEW YORK/USA – Dass eine ungesunde Ernährung, mangelnde Mundhygiene, Rauchen oder Diabetes eine Parodontitis begünstigen, ist bereits seit Längerem bekannt. Auch dass die Veranlagung, eine Parodontitis zu entwickeln, erblich ist. Forscher des Columbia University Medical Center haben jetzt in einer Studie aber herausgefunden, welche Gene genau für eine spätere Entstehung der Parodontitis ursächlich sind, auch wenn keine Risikofaktoren vorliegen.

 

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Quelle: dental-tribune.com

Ist der Bohrer bald passé?

LONDON. Karies-Löcher im Zahn können sich mithilfe spezieller Substanzen wieder komplett schließen. Das haben britische Forscher um Paul Sharpe vom Kings College in London an Mäusen belegt (Scientific Reports 2017; online 9. Januar). Die Forscher entwickelten dafür eine selbstauflösende Füllung, die die Zähne über die Stimulierung von Stammzellen dazu anregt, sich selbst zu heilen.

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Quelle: aerztezeitung.de

Notfallmanagement in der Zahnarztpraxis

LEIPZIG – Bei einem Herz-Kreislauf-Versagen spielt die Zeit eine entscheidende Rolle: Werden rechtzeitig die richtigen Maßnahmen ergriffen, hat der Patient eine Überlebenschance von etwa 50 bis 70 Prozent. Doch diese sinkt rapide: um etwa zehn Prozent pro Minute. Es geht also tatsächlich um Minuten: Drei, vier, fünf Minuten – mehr sind es nicht. Doch wenn es um das praxisinterne Notfallmanagement geht, herrscht vielerorts eine gefährliche Sorglosigkeit.

In seinen Seminaren bekommt Tobias Wilkomsfeld, Dozent für Notfallmedizin, einen Satz besonders häufig zu hören: „Eigentlich brauchen wir keine Auffrischung, bisher ist ja auch nie etwas passiert.“ Dabei ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass auch in einer Zahnarztpraxis plötzlich ein Patient mit akuten Herz-Kreislauf-Problemen zu kämpfen hat. Statistiken zufolge kommt es in einer Zahnarztpraxis durchschnittlich zu 1,15 medizinischen Notfällen pro Jahr. Und der muss ja gar nicht zwingend in der eigenen Praxis passieren. Wenn unten auf der Straße ein Unfall geschieht, kann es gut sein, dass als erstes der Zahnarzt zu Hilfe gerufen wird. Für einen Laien ist ein Arzt eben ein Arzt.

 

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Quelle: dental-tribune.com

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